Fahrt nach Stepanzminda
Heute geht es nach Stepanzminda. Am Jinvali Stausee besichtigen wir die Festung Ananuri. Nach einem Eis am Stil geht es die Heerstrasse entlang.
Bevor wir an den Kreuzpass kommen geht es noch durch Gudauri. Eines der drei Skigebiete von Georgien. Es läßt sich auch jetzt im Sommer erkennen das es wohl ein Skiort ist. Die Unterkünfte haben dieselben Namen wie in anderen Skigebieten und es gibt auch etliche größere Gebäudekomplexe.
Auf 2270 Meter kommen wir dann ans Russisch-Georgische Freundschaftsdenkmal. Na ja, Freundschaft kann man die sovietische Zeit wohl nicht wirklich nennen. Die Georgier würden es wohl auch lieber abbauen. Es hat sich aber mittlerweile zum Tourismus Magnet entwickelt und so ist hier auch einiges los.
Kurz vorm Kreuzpass stehen etliche kleine Holzhütten und es wird mit Halal geworben. In den Hütten ist man dann unter sich, und die Schleier können zum Essen abgelegt werden.
Der Kreuzpass ist geschafft. Hier müßen auch alle LKW drüber, die von oder zur russischen Grenze wollen. Bei viel Verkehr müßen die LKW warten. So stehen Dutzende LKW am Straßenrand und warten auf Weiterfahrt.
Irgendwann kommen wir noch an einer Brücken Großbaustelle vorbei. International ausgeschrieben, hat China den Zuschlag bekommen. Alle Maschinen wurden aus China mitgebracht. Die Chinesischen Arbeiter wohnen in einem China Town Containerdorf.
Mittagessen in Stepanzminda. Danach die Straße weiter Richtung Grenze zu Russland. An der Wallfahrtskirche Zminda Sameba halten wir. Den Georgische Grenzübergang kann man von hier aus sehen. Danach gibt es noch etwas Niemandsland und quasi ums Eck hinter einem Berg ist dann die russische Grenze. Wir gehen in die Wallfahrtskirche. Diese ist relativ neu und so sind zwei Maler gerade erst dabei die Wände und Decken zu bemalen.
Zurück geht es noch an die Gveleti-Wasserfälle in der dramatischen Darial Schlucht. Otto bringt uns mit dem Mitsubishi Delica recht weit ran, danach heißt es laufen. Der große Wasserfall verlangt einiges an trittsicherheit auf dem schmalen Weg. Wieder zurück an der Wegkreuzung entschließen wir uns den kleinen Wasserfall auch noch anzuschauen.
Puh, endlich wieder im Auto und auf dem Weg zur Unterkunft ins North Gate in Kazebi.
Auf der Rückfahrt nehmen wir zwei junge Anhalter mit. Sie stammt aus der Nähe von Shanghai und vermisst das chinesische Essen. Ihr Begleiter stammt aus London bzw. Kent.
Kurz duschen in unserer Unterkunft, dann geht’s nach Kazbegi ins Restaurant Tsanareti. Dort gibt es dann erstmals die berühmten Khinkali Teigtaschen. Otto gibt eine Einweisung wie man sie ißt. Die Kunst ist es den Sud in den mit Fleisch gefüllten Teigtaschen quasi auszusaugen und nichts davon zu verlieren. Es gelingt dank seiner Anleitung recht gut. Wir probieren auch die Varianten mit Kartoffelbrei und Pilzfüllung.
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