Aktuelle Beiträge

Fahrt nach Vashlovani

  18:30 Uhr 

Wir waren früh beim Frühstücken um danach gleich die Koffer zu packen. Um 10:00 Uhr hat uns Otto abgeholt, es geht Richtung Vashlovani Nationalpark.

Aus Tiflis Taus staut es sich etwas. Gut, es ist Sonntag und jeder will heute irgendwie raus aus der Stadt.

Kaum raus aus der Stadt wandelt sich auch schon die Landschaft. Es wird hügeliger und es sieht teilweise aus wie auf einem riesigen Golfplatz. Etwas weiter wird das Grün dann allerdings braun.

Wir erreichen das Felsenkloster David Gareji. Die andere Bergseite ist bereits Aserbaidschan. Bis vor 7 Jahren konnte man auch dort noch die Reste des Klosters besuchen. Wie in dem Reisebericht von Nina Heins „Kommt auf die Bucket Liste“ ist es jetzt nicht mehr möglich eben noch in Georgien und einen Schritt weiter in Aserbaidschan zu sein. Aserbaidschan beansprucht das Gebiet für sich und somit kommt man als Tourist da nicht mehr hin. Drohne fliegen ist daher im Grenzgebiet auch verboten. Ansonsten verstehen sich Georgier und Aserbaidschaner eigentlich recht gut. Gibt da wohl keine Streitigkeiten.

Wir schauen uns unseren Teil vom Kloster an und setzen die Fahrt dann fort.

Es wird Zeit zum Mittagessen. Mehrere feste Straßen Händler bieten hier was an. Otto kauft große Ochsenherz Tomaten, eine Art Feta Käse und längliche gebogene Brote. Alles Erzeugnisse frisch aus der Produktion des Händlers. Das Brot wir einen runden Tongefäss Tone direkt vor Ort gebacken. Tone sieht aus wie eine Tonne, die ca. ein Drittel eingegraben ist und ist aus Ton. Mit rund einem Meter Durchmesser. Unten glühen die Holzkohlen und das Brot wird an die Seiten geklebt, bis es dann durchgebacken ist.

Außentemperatur rund 30 Grad. In der Backstube einiges Heißer. Im Backofen, in dem die Bäckerin nahe zu halb verschwindet herrscht Glut Hitze. Wahnsinn!

An so einer Location, direkt neben der viel befahrenen Landstraße hätten wir nie angehalten. Dank an Otto das er es gemacht hat und wir uns diese traditionelle Art Brot zu backen sehen konnten. Abgesehen davon war alles super lecker. Es macht doch immer mal wieder Sinn einfach mal was Neues zu probieren.

Weiter geht’s zum Vashlovani Nationalpark. Also heut erstmal zum anmelden bzw. unsere Papiere abholen. Einmal durch den Park geht es dann morgen.

Wir machen noch einen Abstecher in die Adler Schlucht. Sehen aber nur in weiter Entfernung einen Gänsegeier. Man kann nicht alles haben.

In Dedoplistskaro ist mit dem Savannah Guest House unsere nächste Übernachtungsstation für zwei Tage.

Gab gerade Abendessen. Wie in Georgien üblich sehr reichlich, dass es nicht möglich ist das alles zu schaffen.

Dieser Artikel enthält Links zu Drittanbietern. Der Drittanbieter kann hierbei Cookies einsetzen, um die Herkunft des Aufrufs ausfindig machen zu können. Dies hat jedoch keine Auswirkungen auf die Nutzung meiner Website. Externen Links sind mit einem () gekennzeichnet.

↗* Hinweis Affiliate Links

Dieser Artikel enthält Affiliate- und Werbelinks bzw. Banner zu bestimmten Drittanbietern. Mit diesen Links/Bannern generiere ich Einnahmen (Werbekostenerstattungen), wenn über diesen Link/Banner beim jeweiligen Drittanbieter eingekauft wird bzw. wenn dessen Seite aufgerufen wird.

Der Drittanbieter kann hierbei Cookies einsetzen, um die Herkunft der Bestellungen bzw. des Aufrufs ausfindig machen zu können. Dies hat jedoch keine Auswirkungen auf die Nutzung meiner Website und begründet insbesondere keine Kaufverpflichtung. Solche Affiliate Links sind mit (↗*) gekennzeichnet.

Tiflis Stadtführung Teil 2

  08:01 Uhr 

Gestern ging es um 10:30 Uhr los, Toni hat uns zu Fuß abgeholt. Als erstes ging es ins Nationalmuseum. Hier gabs unter anderem eine interessante Ausstellung zu der Sovjet Zeit.

Weiter durch die Stadt, das arabische Viertel und dann zum Flohmarkt. Da fing es leicht zu regnen an. Es gab 2-3 Stände, die alte Kameras anboten. Meist Sovjetische Marken wie FED oder Zorki. Ein altes 50mm Nikon Objektiv wäre evtl. was gewesen. Konnte mich aber beherrschen.

Ein kurzes weiter gings in ein Restaurant zu Mittagessen. Hat leider etwas gedauert und die Khinkali hatten Sie vergessen. Praktisch das Toni uns hier immer was raus sucht, was wir sonst wahrscheinlich nie selbst bestellt hätten. Alles bislang auch sehr lecker.

Dann ging es an ein altes Industrie Gebäude was nun einem anderen Zweck dient. Etliche Bars, Cafés und Geschäfte nutzen es nun. Sehr gut gemacht. Ein alter VW Bus erweckt meine Aufmerksamkeit, da er im Innern eine FotoBox installiert hat.

Wie das so ist werde ich fotografiert, als ich den Bus inspiziere. Mein Fotograf hat eine digitale Mamiya Medium Format Kamera, mit Wahnsinns Auflösung und sensationellen Farben dank CCD Sensor. Muss natürlich unbedingt mit ihm nerdischen Kamera Smalltalk machen. Eigentlich fotografiert er ja mit Leica. Er gewinnt das Kameraquartett eindeutig, was digitale Leicas angeht. Bei Schraubleicas lag ich allerdings vorne. Er wohnt in Dubai, ist Architekt und stammt aus Indien. Hier an dem Industriegebäude ist er weil es hier ein Analoges Fotogeschäft gibt, was Filme entwickelt und auch einscannt. Cool, hab leider keine analoge Kamera mit.

Anja und Toni mussten etwas auf mich warten, nun geht’s weiter durch die Straßen mit Alter Architektur. Etlichen Häuser sieht man das Alter von über 100 Jahre deutlich an. Wie es darin wohl aussehen mag?

Wir stehen vor einer einfachen Tür ohne jegliche Schilder. Toni will sein Auto holen und meint wir sollen da mal rein gehen und einen Kaffee trinken. Wow!!! Im Innern ein schickes Restaurant mit einem sogenannten italienischen Garten im Hinterhof. Wird nur so genannt, hat aber wohl Nix mit Italien zutun. Gesagt getan. Wir lernen das wir in Ninia’s Garden sitzen. Aktuell ein seht angesagtes Restaurant von einer bekannten Köchin.

Per Auto geht’s weiter zu dem künstlich angelegten See. Von da in den Gardenia Shevardnadze. Ein sehr hübsch angelegter Bezahl Garten, der auch für Konzerte oder Hochzeiten genutzt wird. Pflanzen kann man auch kaufen, Anja beschränkt sich aber auf Tomaten Samen. Wir nehmen noch drei Espressi, bevor wir uns zum Abendessen aufmachen.

Erneut irgendwo in einer Straße mit alten Häusern, Zustand schon sehr renovierungsbedürftig. Hier wären wir nie alleine hin gekommen. Wieder gibt es eine einfache Tür ohne irgendwelche Beschriftung. Tür auf und erneute die volle Überraschung, wir sind im Shavi Lomi, dem Scharzen Löwen. Dem angesagtesten Restaurant aktuell. Auch hier im Hinterteil ein Garten mit zahlreiche Tischen. Leider regnet es leicht und es ist Samstag. Das Restaurant ist komplett ausgebucht. Wir müssen uns was anderes Suchen.

Wir Essen dann im Stamba. Toni hat diverse vegetarische Speisen bestellt. Darunter sensationelle Bohnen.

Gut gestärkt dann mit der Seilbahn hoch nach Mtazminda. Ein Vergnügungspark auf dem Berg. Wir genießen nur die Aussicht beim Sonnenuntergang und wie langsam die Lichter der Stadt angehen.

Fas 12 Stunden später gegen 22 Uhr endet der zweite Tag Tiflis. Wir sind geschafft, aber glücklich. Was für eine Stadt.

Gleich geht’s weiter, raus aus Tiflis wohl zum Höhlenkloster.

Dieser Artikel enthält Links zu Drittanbietern. Der Drittanbieter kann hierbei Cookies einsetzen, um die Herkunft des Aufrufs ausfindig machen zu können. Dies hat jedoch keine Auswirkungen auf die Nutzung meiner Website. Externen Links sind mit einem () gekennzeichnet.

↗* Hinweis Affiliate Links

Dieser Artikel enthält Affiliate- und Werbelinks bzw. Banner zu bestimmten Drittanbietern. Mit diesen Links/Bannern generiere ich Einnahmen (Werbekostenerstattungen), wenn über diesen Link/Banner beim jeweiligen Drittanbieter eingekauft wird bzw. wenn dessen Seite aufgerufen wird.

Der Drittanbieter kann hierbei Cookies einsetzen, um die Herkunft der Bestellungen bzw. des Aufrufs ausfindig machen zu können. Dies hat jedoch keine Auswirkungen auf die Nutzung meiner Website und begründet insbesondere keine Kaufverpflichtung. Solche Affiliate Links sind mit (↗*) gekennzeichnet.

Tiflis Stadtführung Teil 1

  09:29 Uhr 

Hätte das Schreiben von Unterwegs vorher nochmals üben sollen. Hab mir leider den Bericht von gestern soeben komplett gelöscht.

Pünktlich um 10:00 Uhr hat uns Toni gestern zum ersten Teil der Stadtführung abgeholt. Unser Hotel Kartli liegt sehr zentral, daher ging es direkt zu Fuß los. Es gab viele Informationen zu den einzelnen Gebäuden, die im Laufe der Geschichte je nach Besatzer ihre Funktion geändert haben.

Bei einem Gebäude wurde der Beton auch mit Wein angerührt, da das Wasser rationiert und entsprechend teuer war.

Der erste Zwischenstopp war bei einem Mobilfunkanbieter um mir eine eSim zu holen, um hier günstig Internet zu haben. Damit hab ich nun auch eine georgische Mobil Nummer, die später noch brauchen sollte.

Es geht nichts über einen einheimischen Guide, der einem Ecken zeigen kann, die man alleine nie gefunden hätte.

Mittagspause war in einem kleinen Café und es gab Käsefladenbrot. Weiter durch die Stadt, runter zum Canyon an den Wasserfall, am Schwefelbad vorbei, hoch zur Kirche, dann mit der Seilbahn zu Mutter Georgien und zu Fuß den Berg wieder runter. Bei super Blick über die Stadt auch mal eine Rast eingelegt.

Zwischendurch gab es noch eine Taxifahrt in einem Tesla um die Behörde für die Drohnen Registrierung zu finden. Registrierung brauchte dann 3 Ansätze bis es klappte. Und man braucht eine georgische Mobilfunknummer.

Final noch drei Stationen mit dem Bus gefahren und in einer Bank Geld getauscht. Dabei den halben Wasserspender in der Bank leer gemacht. Temperatur war nicht so heiß und eher noch angenehm bei um die 30 Grad.

Dann zu einem Eiskaffee ins Stampa Hotel. Ein altes Fabrikgebäude was mal eine Druckerei beherbergte. Die Beton Säulen etc. Wurde alles gelassen und zu Restaurants und Cafés umgebaut. Sehr geil. Draußen eine Holztreppe auf der man sich hinsetzen kann und seinen Wein oder eben seinen Eiskaffee genießen kann. Sehr schön. Location hätten wir alleine wahrscheinlich nicht gefunden.

Kurzer halt um salzige Mandeln zu holen. Sehr lecker. Viel intensiverer Geschmack als bei uns.

Nach rund achteinhalb Stunden und fast 18km zu Fuß waren wir um 18:30 Uhr wieder am Hotel.

Schnell geduscht um dann in Rainers Café direkt nebenan das traditionelle Supra Abendessen mit Salome und Toni zu genießen. Hab es sogar geschafft einen Trinkspruch zu machen.

Sehr schöner Abend bei dem wir dann so gegen 22:30 Uhr fix und alle und völlig gesättigt ins Bett fallen.

Dieser Artikel enthält Links zu Drittanbietern. Der Drittanbieter kann hierbei Cookies einsetzen, um die Herkunft des Aufrufs ausfindig machen zu können. Dies hat jedoch keine Auswirkungen auf die Nutzung meiner Website. Externen Links sind mit einem () gekennzeichnet.

↗* Hinweis Affiliate Links

Dieser Artikel enthält Affiliate- und Werbelinks bzw. Banner zu bestimmten Drittanbietern. Mit diesen Links/Bannern generiere ich Einnahmen (Werbekostenerstattungen), wenn über diesen Link/Banner beim jeweiligen Drittanbieter eingekauft wird bzw. wenn dessen Seite aufgerufen wird.

Der Drittanbieter kann hierbei Cookies einsetzen, um die Herkunft der Bestellungen bzw. des Aufrufs ausfindig machen zu können. Dies hat jedoch keine Auswirkungen auf die Nutzung meiner Website und begründet insbesondere keine Kaufverpflichtung. Solche Affiliate Links sind mit (↗*) gekennzeichnet.

Georgien Anreise

  07:37 Uhr 

Wie erwartet stand um 3:20 Uhr Maxi Daxi vor der Tür und holte uns ab. Am Flughafen war um vier Uhr morgens Nix los und auch an den Kontrollen nahezu nichts. Daher waren wir 4:30 Uhr schon am Gate von Türkisch Airlines. Also noch mal 2 Stunden auf den Sitzen lang gemacht und versucht etwas zu schlafen.

Umsteigen in Istanbul. Der Flughafen dort ist riesig. Ein Riesen Food Court verbindet quasi alles. Wir müßen zu Gate F 13. Von einem Ende bis zum anderen Ende. Puh! Kommt mir vor als würden wir direkt nach Tiflis laufen :smiley:

Die Flüge sind pünktlich, die Verpflegung gar nicht schlecht.

Die Passkontrolle in Tiflis dauert etwas, aber verläuft Problemlos. Die Bestätigung unserer Krankenversicherungen wollte keiner sehen.

Unser Tourguide Toni steht bereit um uns abzuholen. Er spricht super deutsch da er in Deutschland studiert hat. Der Toyota Mini Van ist ein Rechtslenker. Bei direkt importierten Autos gibt es wohl keine Linkslenker.

Auf der Fahrts gibt es schon erste Erklärungen und Eindrücke. Mit der Schrift und der Sprache können wir erstmal wenig anfangen. Georgisch wird tatsächlich nur hier gesprochen und hat nichts mit den Sprachen drum herum zu tun. Gibt wohl auch zwei Regionen die nochmals eine komplett andere Sprache sprechen.

Ein alter Citroën DX steht in einer Werkstatt an der wir vorbei kommen. Und in dem Tunnel, durch den wir fahren kommt uns tatsächlich ein Tesla Cybertruck entgegen. Der erste den ich je gesehen habe.

Im Hotel Kartli erwartet uns Salome, unsere Reiseleiterin. Nach einer kurzen Duschpause treffen wir uns nebenan in Rainers Café. Hier gibst schon viel zu erfahren. Das georgische Alphabet hat 33 Buchstaben und einige lassen sich mit unseren Buchstaben zuordnen. Anhand der einheimischen Biersorte kann ich mir 1-2 Buchstaben merken.

Wir essen was Georgischen zu Abend. Sehr lecker. Und lernen das in Georgien immer gegessen wird.

Gegen 22 Uhr (2 Stunde später als bei uns) machen wir uns nochmals auf in die Stadt. Nach 17 Stunden auf den Beinen geben wir das schnell wieder auf und gehen zu Bett.

Heute ist Tour durch die Stadt angesagt. Drohne anmelden, SIM Karte kaufen und Geld umtauschen.

Dieser Artikel enthält Links zu Drittanbietern. Der Drittanbieter kann hierbei Cookies einsetzen, um die Herkunft des Aufrufs ausfindig machen zu können. Dies hat jedoch keine Auswirkungen auf die Nutzung meiner Website. Externen Links sind mit einem () gekennzeichnet.

↗* Hinweis Affiliate Links

Dieser Artikel enthält Affiliate- und Werbelinks bzw. Banner zu bestimmten Drittanbietern. Mit diesen Links/Bannern generiere ich Einnahmen (Werbekostenerstattungen), wenn über diesen Link/Banner beim jeweiligen Drittanbieter eingekauft wird bzw. wenn dessen Seite aufgerufen wird.

Der Drittanbieter kann hierbei Cookies einsetzen, um die Herkunft der Bestellungen bzw. des Aufrufs ausfindig machen zu können. Dies hat jedoch keine Auswirkungen auf die Nutzung meiner Website und begründet insbesondere keine Kaufverpflichtung. Solche Affiliate Links sind mit (↗*) gekennzeichnet.

Notfall vor Georgien Reise

  08:38 Uhr 

Ein Notfall hätte unsere Georgien Rundreise fast verhindert!

Da wir 23 Tage mit einem Tourguide per Auto einmal durch Georgien gefahren werden und ich somit bequem aus dem Auto fotografieren kann, hatte ich mir auch eine Drohne ausgeliehen.

Diese kam Samstag per Post und nach diversen Lehr Videos probierte ich sie so gegen 16:00 Uhr aus. Ich wunderte mich etwas das ich die Drohne in einiger Entfernung nicht mehr so richtig 3D mäßig sehen konnte. Komisch, hab mir erstmal nix dabei gedacht. Es waren ja auch über 40 Grad draußen.

Direkt danach am PC war auch etwas anders. Dann mal linkes Auge geschlossen und danach rechtes Auge zu gemacht. Das Sehvermögen am linken Auge war ziemlich eingebrochen. Kurz das Internet befragt, was dies als Notfall bezeichnete und riet sofort einen Arzt aufzusuchen.

Wollte keinen Panik machen und hab dann erstmal den ärztlichen Bereitschaftsdienst angerufen. „Sie befinden sich an Warteschlangenposition 38. Die durchschnittliche Wartezeit beträgt 58 Minuten“

Anja hat mich dann nach Groß-Umstadt ins Krankenhaus gefahren. Bereitschaftsarzt hat mich direkt in die Augenklinik Darmstadt eingewiesen. 30 Minuten später waren wir dort. Irgendwann nach 21 Uhr kam ich dran. Untersuchung ergab dann einen geschwollenen Sehnerv und das ich direkt im Krankenhaus bleiben muss. Anja trat die Heimreise an.

Eine Notfall Blutuntersuchung wurde gestartet, um was bösartiges auszuschließen, was evtl. das andere Auge auch befallen könnte. Sollte ca. eine bis anderthalb Stunden bis zum Ergebnis dauern. Ich warte mal wieder und gönnte mir ein Getränk aus dem Automaten.

Das Getränk wollte dann auch wieder raus und ich ging zur Toilette. Als ich da wieder raus kam war es wie in einem Film. Die komplette Notaufnahme war leer. Kein Mensch mehr da. Vorm Klinikum Haupteingang war Blaulicht zu sehen und alles was zuvor in der Notaufnahme war strömte nach draußen. Es gab wohl einen Feueralarm.

Eineinhalb Stunden später konnten wir wieder ins Gebäude. Mein Arzt fand mich auch und gab Entwarnung, ich bräuchte erstmal keine Kortison Infusion. Normale Infusionsbehandlung für meinem Fall wären eigentlich 5 Tage. Man könnte aber den letzen Tag auch per Tabletten machen, womit unser Georgien Urlaub noch machbar wäre.

Viertel nach eins Sonntag Nacht/Früh ich erreiche mein Zimmer in Gebäude 6 im zweiten Stock. Nachtschwester begrüßt mich, dass ich mir ja das beste Gebäude raus gesucht hätte, hier wären rund um die Uhr 35 Grad. Klima gibt’s da wohl nicht, da beim Bau das Geld ausging.

Sonntag erste Untersuchung und eine Infusion, da es ja auch ein Augeninfarkt sein könnte, also das irgendwo eine Ader verstopft ist. Montag folgen Untersuchungen Schlag auf Schlag. Oberarzt meint eine Entlassung Dienstags könnte möglich sein. Mittags noch eine Infusion.

Montag auf Dienstag trag ich ein Langzeitblutdruckmessgerät. Das Teil presst so zu, das mir jedesmal die Hand einschläft. Nicht nur das, auch meine Apple Watch bekommt dann wohl keinen Puls mehr gemessen und geht dann davon aus das sich das mit mir wohl erledigt hat und loggt sich aus. Naja die Messung läuft ja nur alle 15 Minuten und Nachts nur alle 30 Minuten. Es hatte zwar abgekühlt aber damit gut zu schlafen war nicht wirklich möglich.

Außer so um 6 Uhr bin ich wohl fest eingeschlafen und wurde um 7:30 Uhr durch kräftiges rütteln geweckt. Puh eine halbe Stunde verpennt. Und so kam alles gleichzeitig: Frühstück, Dokumente unterschreiben, blutdruckapparat Demontage, vitalfunktionen messen und direkt Herr Wetterer bitte zur Visite.

Nach der Vorvisite konnte ich mit ach und Krach zur Toilette und mir die Zahnbürste in den Mund stecken. Danach direkt in die Visite mit dem Oberarzt. Ich habe ein Loch in der Makula und in zwei Monaten wird erneut untersucht. Dann gibt es wohl zahlreiche Operationsmöglichkeiten. Ich bekomme meine Entlassungspapiere.

Georgien wir kommen!

Dieser Artikel enthält Links zu Drittanbietern. Der Drittanbieter kann hierbei Cookies einsetzen, um die Herkunft des Aufrufs ausfindig machen zu können. Dies hat jedoch keine Auswirkungen auf die Nutzung meiner Website. Externen Links sind mit einem () gekennzeichnet.

↗* Hinweis Affiliate Links

Dieser Artikel enthält Affiliate- und Werbelinks bzw. Banner zu bestimmten Drittanbietern. Mit diesen Links/Bannern generiere ich Einnahmen (Werbekostenerstattungen), wenn über diesen Link/Banner beim jeweiligen Drittanbieter eingekauft wird bzw. wenn dessen Seite aufgerufen wird.

Der Drittanbieter kann hierbei Cookies einsetzen, um die Herkunft der Bestellungen bzw. des Aufrufs ausfindig machen zu können. Dies hat jedoch keine Auswirkungen auf die Nutzung meiner Website und begründet insbesondere keine Kaufverpflichtung. Solche Affiliate Links sind mit (↗*) gekennzeichnet.